Samstag, 20. Mai 2017

DIY - Feenlichter

Auf Pinterest bin ich auf eine süße Dekoidee gestoßen, die ich gerne verschenken wollte und bei der mich mein Sohn beim Basteln unterstützen konnte. Als bekennender DIY-Dummie musste es einfach umzusetzen, günstig in der Anschaffung (falls das Ergebnis kacke werden würde) und trotzdem nicht zu peinlich zum Verschenken sein. 
Wir bastelten Feenlichter.

Unsere Feenlichter

Was braucht man?

- Marmeladen-, Würstchen- oder Babybreigläschen
- schwarze Silhouetten nach Wunsch
- Bastelkleber
- weiße Servietten
- Glitzer
- Geschenkbänder oder anderen Rumtüdelkram
- elektrische Teelichter
- eventuell Farbe und weiteren Dekokram

Das schöne und individuelle an den Feenlichtern ist, dass man sich die Silhouette ganz frei nach Wunsch (und Vorlage) aussuchen kann. Wir sind direkt in Serienproduktion gegangen und haben für Sohnemanns Patentante und unsere Nichten klassische Feen im Internet gesucht, für meine Schwester einen Wolf, für meine liebste Solina zum Geburtstag ihre Lieblingsdisneyprinzessin Merida ausgesucht und Sohnemann hat sich Ohnezahn aus "Drachenzähmen leicht gemacht" gewünscht.

Wie geht man vor?

Zuerst sucht man sich besagte Silhouettenmotive im Internet. Davon gibt es allerhand kostenfrei zum Download. Die druckt man einfach aus, am besten direkt auf dickeres Tonpapier. Hatte ich nicht, also musste ich die Silhouetten erst normal ausdrucken und dann auf schwarzen Karton übertragen. Was ne echt blöde Idee ist, wenn man anstatt des empfohlenen Bastelscalpells mit stumpfem Teppichmesser rumhantieren muss (unnötig zu erwähnen, dass das Kind hier nicht helfen sollte).

...ziemlich krampfige Angelegenheit...


...aber am Ende ist die Fee fertig, die blöde mit ihren blöden Flügeln, die ständig gerissen sind. 

Die Silhouetten klebt man mit Bastelkleber innen auf eine Wunschstelle in die vorbereiteten Gläser. Damit diese schön milchig werden, pinselt man vorher das Glas mit Bastelkleber ein und legt eine (!!!) Lage der weißen Serviette drüber. Das ist ein bisschen fummelig und bei mir brauchte es mehrere Anläufe, bis ich die Serviette halbwegs gerade und ohne komplett zu reissen ums Glas legen konnte. Überschüssiges rupft man einfach ab.

Gläser von Außen bepinseln, damit die Serviette rübergelegt werden kann

"Ohnezahn"-Silhouette von Innen, mit verhunzter Serviette Außen
Mein Tipp

Statt teurem Bastel- oder sogar Serviettenkleber kann man diesen ganz einfach und ungiftig selbst herstellen. Dazu rührt man zu gleichen Teilen Mehl und Zucker mit warmem Wasser an, bis das Gemisch die gewünschte Konsistenz von Kleber hat. Wie viel man mischen muss ist abhängig davon, wie viel man braucht. Wirklich, so einfach ist das! Der Kleber hält sich ein paar Wochen im Kühlschrank und bisher klebte der so ziemlich alles, was ich im Hausbastelgebrauch benötigt habe.

Was das Kind tun kann

Je nachdem, wie alt das Kind ist, kann es natürlich auch selbst die Silhouetten ausschneiden. Mein Sohn hat seinen Ohnezahn aber leider direkt zerstört, warum ich ihn dann lieber ein paar Deckel anmalen ließ. Einige verzierten wir dann noch  mit einem Schmetterling.


Nachdem die Gläser getrocknet waren und die Silhouette Innen gut hielt, pinselte ich Außen wieder Bastelkleber aufs Glas und Sohnemann streute Glitzer über die Stellen. Danach suchten wir passende Geschenkbänder aus, die wir noch um die Deckel banden.
Die Glitzerpalette habe ich zur Freude des Kindes neu gekauft

Wir suchten passende Bänder aus meinem Fundus zusammen
Immer rüber mit dem Glitzer!


Am Schluss setzt man noch ein elektrisches Teelicht ins Glas, damit man den Deckel zumachen kann und - fertig ist das Feenlicht.

Die Gläser und Deckel kann man mit allem verzieren, was man in seinen Schubladen findet und schön findet. Mit geringem Aufwand lässt sich so ein toller und individueller Deko-Effekt erzielen. Es wurden sogar schon zwei weitere Gläser in Aufrag gegeben :). Viel Spaß beim Nachbasteln und zeigt doch mal eure Ergebnisse!

video

Dienstag, 16. Mai 2017

Meine virtuelle Wanderung durch Schweden

Für die Strecke quer durch Schweden wandert man 6 Wochen. 6 Wochen ohne Arbeit, 6 Wochen ohne Kinder, 6 Wochen ohne Mann? Das wird leider nichts, aber man kann ja heutzutage auch virtuell wandern und das möchte ich einmal ausprobieren. Laufen muss ich dabei - das sei vorausgeschickt - trotzdem auf die altmodischen Art.


Mein Schrittzähler
Günstig ist meine virtuelle Wanderung nicht. Meine Freundinnen und ich blättern jeweils 35 € bei Tappa.de hin, bevor wir in Schweden landen dürfen. Also online. Aber dafür gibts neben dem Konto auf der Plattform noch ein kleines Gadget: Statt mit einem Wanderrucksack werden wir nach unserer Ankunft mit einem Schrittzähler ausgestattet. Unsere Offline-Strecke verläuft nicht durch Wälder oder an Flüssen entlang, sondern wir bewegen uns durch den Supermarkt oder auf Gehwegen. Wir durchwandern den Alltag. 

Bei Tappa tragen wir uns als "Private Teilnehmerinnen" ein und dann geht es auch schon bald los. Schritt für Schritt.

10.000 Schritte sind verdammt viele Schritte
Wir starten in Göteborg. Jeden Tag gilt es, mindestens 10.000 Schritte in unserem Alltag zurückzulegen, damit wir virtuell nach 6 Wochen Stockholm erreichen. Für mich, die ich zuvor nie meine Schritte gezählt habe (Ich hatte zwar mal einen Schrittzähler, doch der funktionierte leider nicht und ich trennte mich schnell wieder von ihm), barg das Projekt noch eine Überraschung: 10.000 Schritte sind verdammt viele Schritte. 

Etwas fertig nach etwa 7000 Schritten am Stück
An meinem Arbeitsplatz bewege ich mich in der gesamten Arbeitszeit nur ungefähr 400 Schritte. An bewegungsreichen Tagen. Vierhundert. Nicht viertausend… Fürs Tippen und Klicken gibt es keine Extrapunkte, der Hintern muss schon hoch aus dem Bürostuhl. Meine Top-Ziele sind Kaffeemaschine und Toilette, doch die liegen nicht weit genug entfernt, um auf der Wanderung voran zu kommen. Das bringt mich virtuell nicht zur nächsten schwedischen Stadt. Ich bummel nur rum, während die anderen schon weitergelaufen sind.

Tappa hat Bestenlisten
Highscores spornen mich tatsächlich an, das funktioniert in der Regel gut bei mir, doch wenn ich irgendwo auf Platz 500 krieche, schlägt die Motivation eher in Resignation um… Wie machen die das alle? Haben die nichts anderes zu tun, als in der Gegend rumzulatschen und Schritte zu sammeln?

Abendprogramm: Mila darf Fahrrad fahren und ich sammel Schritte


Läuft doch!
Nach einer Woche stelle ich jedoch fest, dass es gar nicht so schlecht für mich „läuft“ – Mein Schrittzähler spuckt inzwischen einen Durchschnitt von 17.000 Schritten pro Tag aus und ich konnte jeden Tag mein Fleißsternchen abholen. Das gibt es, wenn das Tagesziel der 10.000 Schritte erreicht wurde. Ich kann es gar nicht glauben und ab und zu laufe ich deshalb mitzählend 100 Schritte und überprüfe, was der Schrittzähler sagt: 99 oder 101. Er arbeitet verblüffend präzise. Ich bewege mich tatsächlich so viel. 

Entdeckung am Straßenrand: Ein Meer aus Tulpen


Viel viel viel Zeit
Wenn ihr selbst schon einmal eure Schritte gezählt habt, wisst ihr, das 10.000 kein Pappenstiel sind. Wie schafft man das? Mein Arbeitsweg ist kurz und die 20 Minuten kann ich mir locker nehmen, um ihn zu Fuß zu bewältigen. Etwas eher aufstehen, reicht schon aus. Für den Hin- und Rückweg verbuche ich dann schon 5.000 Schritte auf meinem kleinen Begleiter, der an der Hosentasche oder am Rockbündchen befestigt ist. 

Soweit die Füße tragen
Den Rest der Strecke schaffe ich im Alltag locker. Wie ist das bei euch? Ich laufe eigentlich den ganzen Nachmittag hin und her: Kindergarten, Spielplatz, nach Hause, Einkaufen. Mila irgendwo abliefern (Tanzkurs oder Freunde), zur Eisdiele oder in die Stadt oder zum Kinderarzt. Da kommen schon viele Schritte zusammen, gerade bei sonnigem Wetter. Manchmal besuche ich selbst Freunde, gehe abends ins Kino oder zu einer anderen Veranstaltung. Schritte, Schritte, Schritte. Meine persönliche Bestleistung brachte mir ein Fußweg von 60 Minuten bis zur Bundeskunsthalle, der auf einen ohnehin schon bewegungsreichen Tag folgte.

Privileg Stadt
Ich denke, gerade durch die kurzen Entfernungen, die das Stadtleben mit sich bringt, sammeln sich die Schritte leicht an. Der Weg zum Aldi ist nur 5 Minuten lang, zur Arbeit 20, zum Kindergarten 10. Man läuft es „mal eben“. Wer ländlicher lebt, kann vielleicht durch einen 30 Minuten Fußmarsch zum Supermarkt (oder weiter?) richtig viele Schritte sammeln, muss dann aber mit die ganzen Einkäufe wieder zurück buckeln. Und welche Kinder machen das mit? Die hat man ja in der Regel auch dabei und irgendwann beginnen selbst die beweglichsten Vierjährigen zu quengeln. Deswegen nimmt man dann doch lieber Bus oder Auto, statt zu laufen, denke ich.

Jeden Tag ist dieses Gebäude ein bisschen weniger da. Ich nähme es wohl nicht weiter zur Kenntnis, wenn ich immer nur mit dem Bus daran vorbei düsen würde.

Bonus durch Sport
Sportliche Aktivitäten verbucht Tappa als Bonus, obwohl man durch Aerobic oder Seilspringen natürlich auf der Wanderung in Schweden nicht weit kommen würde. Bei Tappa geht es um Bewegung, egal welcher Art, da kann man mal ein Auge zudrücken. So bekomme ich für eine Minute Fahrradfahren beispielsweise 130 Schritte oben drauf. Doch mir bringen Bonus-Aktivitäten fast nicht ein, da ich so gut wie nie Sport treibe. Andere Teilnehmer nutzen diese Möglichkeit oft und viel, wie man in den Bestenlisten sehr deutlich sehen kann. Dort wird nämlich zwischen „Schritten“ und „nur Schritten“ unterschieden. Die Unterschiede sind gewaltig.


Entlang am Rapsfeld

Jeder Schritt macht fit
An manchem Abend falle ich platt aufs Sofa, obwohl ich doch "nur" laufe. Doch so wenig ist es nicht: Zusammengerechnet verbringe ich ungefähr 2 Stunden pro Tag auf den Füßen. Aber es tut mir gut. Ich fühle mich nach dieser ersten Woche tatsächlich… angenehm fit. Es nimmt viel Zeit in Anspruch, jeden Tag diese ganzen Schritte zu gehen, aber es lohnt sich durchaus – zumindest für Stubenhocker wie mich, die ansonsten keinen Sport machen.

Zu Fuß erlebt man den Frühling besonders schön


Was habe ich bislang erlebt?
Leider enttäuscht mich Tappa ansonsten. Fitness ist sicherlich positiv, aber ich habe mich auch für das Erlebnis angemeldet: Eine virtuelle Reise durch Schweden! Diese – und da spricht die eLearning-Designer aus mir – könnte noch viel ansprechender gestaltet sein. Man erfährt nur in knapper Textform bestückt mit einem Foto etwas über die verschiedenen Städte. Ziemlich mau! Immerhin sehe ich sehr viel von meiner eigenen Stadt Bonn.

Fazit 
Fitness funktioniert, doch um Schweden zu erleben, kann ich die Wanderung leider nicht empfehlen – Da müssen wir wohl in ein echtes Flugzeug steigen, wenn die Kinder ihre ersten Schulferien erleben und dann wandern wir einfach alle zusammen als Familie. Die Sommerferien sind doch sechs Wochen lang, oder? Wenn das nicht mal seinen Grund hat.




Sonntag, 14. Mai 2017

Mutterfreunde testet - Hochwertige Fotobücher von Saal Digital

Jede Mutter kennt es: gerade in den ersten Lebensjahren schießen wir, dank der digitalen Fotografie, täglich dutzende Bilder unserer Sprösslinge. Bei den meisten versumpfen diese Fotos auf Festplatten und Speicherkarten. Nur die Wenigsten davon schaffen es tatsächlich an unsere Wände.


Fotobücher sind immer ideal um eine große Menge Bilder handlich und praktisch für die Nachwelt aufzubewahren. Nach jedem Urlaub verbringe ich daher mehrere Stunden vor dem PC und gestalte Seite um Seite. Das Angebot im Netz an Printservices ist dabei groß doch die Qualität schwankt stark. Besonders bei Handyfotos gelangen Fotobücher schnell an ihre Grenzen.

Saal Digital bot uns daher Gelegenheit eines ihrer hochwertigen Fotoprodukte auf Herz und Nieren zu testen.


Die Software
Saal Digital bietet zum gestalten der Fotoprodukte eine eigene Software an. Das ist besonders praktisch, wenn man für das Gestalten etwas mehr Zeit benötigt. So kann man das Projekt speichern und später weiter bearbeiten.
Die Software ist schlicht gestaltet und bleibt dadurch sehr übersichtlich. Der Umfang an Gestaltungsmöglichkeiten hält sich allerdings in Grenzen. Die fertigen Layouts bieten pro Bildanzahl immer nur 1-3 Varianten. Insgesamt waren mir die meisten Layouts auch zu kitschig. Ich habe mich für das Design "Noa" entschieden aber auch etliche Seiten frei gestaltet um meine Möglichkeiten nicht zu stark einzugrenzen.

Leider hat die Software durchaus ihre Macken. So muss man z. B. beim Neustart der Software immer erstmal ein leeres Projekt beginnen, bevor man ein bereits begonnenes laden kann.
Auch das Einfügen von Bilderrahmen ist nicht so unkompliziert wie ich es aus anderen Softwares kenne, hat man sich aber einmal hinein gefuchst, lässt sich auch das Programm von Saal Digital gut bedienen. Lediglich die fehlende Funktion des Bilderaustauschs per Drag&Drop zwischen den einzelnen Rahmen hat mich schier wahnsinnig gemacht. Will man zwei Bidler tauschen muss man beide löschen und neu einfügen. Pixum kann das besser.

Hervorragend fand ich die Auswertung der Bildqualität. So bekommt man direkt angezeigt, ob sich die Handyfotos z. B. gut drucken lassen oder ob sie pixelig werden. Besonders gut finde ich auch, dass man einzelne Seiten einfügen kann und nicht immer Seitenpakete (meist 8 Seiten) nehmen muss.

Der Bestellvorgang
Hat man das Buch in der Software fertig gestellt und in der Vorschau überprüft, wird das Projekt hochgeladen. Bestelldaten eingeben und schon geht euer Fotobuch in den Druck. Die Versandbestätigung habe ich bereits 3 Tage nach der Bestellung erhalten. Die Lieferung erfolgte bereits 2 Tage später per DHL.
Das Fotobuch war ordentlich verpackt, sodass es nicht verknickt werden konnte.

Das Produkt
Mein erster Eindruck war einfach nur: Wow!!! Der Einband stellt das ausgewählte Bild brilliant dar. Das Fotopapier ist sehr hochwertig und die Layflat-Bindung ermöglicht ein leichtes Umblättern. Außerdem gehen mit dieser Bindung in der Mitte des Buches keine Bildteile verloren.

Stabiles und hochwertiges Fotopapier
Beispiel der Layflat Bindung

Selbst die qualitativ schlechteren oder unterbelichteten Fotos sind im Buch schön abgedruckt und kaum bis gar nicht verpixelt. Auch ganzseitigen Handyfotos merkt man ihren Ursprung nicht an. Besonders schön sehen natürlich die professionellen Fotos aus, die meine Freundin Saskia von uns gemacht hat. Da sieht man erstmal, welche Möglichkeiten Saal Digital hier bietet.

Unscharfes Handyfoto in der Nahaufnahme
Insgesamt habe ich nur eine Kleinigkeit zu bemängeln: Im Vergleich zum hochwertigen Fotodruck wirken die Schriften etwas verpixelt. Schade finde ich auch, dass der Buchrücken kein eigenes Textfeld hatte. So kann man, steht das Buch einmal im Bücherregal, nicht mehr sehen um welches es sich handelt.
Nahaufnahme eines Schriftzuges

Profifotos brilliant dargestellt

Fazit
Saal Digital bietet hier besonders für Hobbyfotografen mit gutem Equipment im Direktvergleich zur Konkurrenz ein absolut hochwertiges Produkt, das nicht nur für die alltäglichen Kinderbilder sondern auch für die wirklich wichtigen Aufnahmen wie z. B. Tauf- oder Hochzeitsfotos prädestiniert ist.
Die Qualität des Fotopapiers schlägt die Konkurrenz (wie z. B. Pixum) um Längen. Mit dem richtigen Einband wird das simple Fotobuch zum edlen Geschenk. Ab sofort bietet Saal Digital sogar Leineneinbände an.

Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist sehr gut. Der Preis pro Seite lag bei dem von mir bestellten Buch bei exakt 1,00 €. Mein letztes Fotobuch von Pixum kostete mich sogar 1,03 € pro Seite und das bei schlechterem Fotopapier und mit normaler Bindung.

Werde ich nochmal ein Fotobuch von Saal Digital bestellen? Ja, allerdings würde ich mir eine erhebliche Verbessung der Software wünschen, insbesondere was die Gestaltungsmöglichkeiten bestrifft. Da kann Saal Digital sich von Pixum noch was abgucken. Weiterhin würde ich mir wünschen, dass es für kompaktere Fotobücher auch dünneres Papier zur Auswahl gebe. Die restlichen Fotobücher im Regal, mit einer ähnlichen Anzahl an Seiten, sind in etwa halb so dick.


Vielen Dank an Saal Digital, die diesen ausführlichen Produkttest unterstützt und ermöglicht haben.

Wer nun auf den Geschmack gekommen ist, kann das Fotobuch von Saal Digital noch bis zum 31.05.2017 mit einem Kennenlerngutschein in Höhe von 15,00 € kennenlernen!

Freitag, 12. Mai 2017

Zeit für etwas neues - Mutterfreunde testet! Ein Disclaimer

In der Vergangenheit gab es von uns schon des Öfteren Blog Beiträge in denen wir Produkte oder ganze Produktkategorien auf Herz und Nieren getestet haben.


Nun wird es Zeit dem Ganzen eine eigene Serie zu widmen:


Mutterfreunde testet!


In unseren Berichten werden wir euch, wie gewohnt, ausgewählte Produkte vorstellen. Um das ganze aber auch ein bisschen aufzupeppen, werden auch Internetangebote und Onlineshops mit in das Programm aufgenommen. Weiterhin wollen wir auch unser Augenmerk auf die Freizeitgestaltung richten und euch gezielt Ausflugs- und Reisetipps geben.
Um dies zu ermöglichen, ist es teilweise nötig, mit den Herstellern und Anbietern zusammen zu arbeiten. Auch wenn der ein oder andere Beitrag damit gesponsert wird oder wurde, geben wir euch unsere offene und ehrliche Meinung.
Wir wollen euch unsere Erfahrungen möglichst transparent zur Verfügung stellen und dabei auch die negativen Aspekte beleuchten, ohne uns beeinflussen zu lassen. Wir versichern euch also hiermit, dass wir auch bei Produkten, die uns zur Verfügung gestellt wurden, unsere Meinung immer offen und ehrlich gebloggt wird.
Auch wird diese Serie nicht den Großteil unseres Blogs ausmachen. Die normalen Alltagsthemen bleiben euch auf jeden Fall erhalten.
Eure Meinung ist uns wichtig! Am Sonntag den 14.05.2017 wird in dieser Serie der erste Beitrag online gehen. Bitte teilt uns mit, wie ihr den Beitrag findet und ob ihr euch mehr Beiträge solcher Art auf unserem Blog wünscht!


Eure Mutterfreundinnen

Dienstag, 9. Mai 2017

#Muttertagswunsch von Schokominza

Am 14. Mai ist Muttertag und ich nutze wie viele BloggerInnen den Anlass, um politische und gesellschaftliche Forderungen für Familien zu stellen. Bist du auch dabei?

Alle Tweets unter dem #muttertagswunsch und #vatertagswunsch werden zusammen getragen und dem Familienministerium überreicht. 


Ich gehöre an sich zu den Befürwortern des Muttertags Es gibt schließlich Schokolade und Blumen und niedliche Bastelarbeiten von den Kindern! Und ich sage meiner Mutti gern, wie sehr ich sie liebe und schätze. Ein Muttertag schließt dabei nicht aus, dass auch alle anderen Tage für eine Mutter schön sein können. Ich selbst fühle mich jedenfalls auch an den Tagen abseits des Muttertags geliebt, verstanden und wertgeschätzt. Wie die Tage aber noch besser werden könnten, fasse ich nun in meinen Muttertagswünschen zusammen.

Mein Muttertagswunsch

 

Ich wünsche mir zum Muttertag:


  • Eine flexible KiTa-Betreuung, die sich nicht nur an einem 9-to-5 Job ausrichtet. Manche Eltern beginnen früher zu arbeiten, andere können später erst Feierabend machen.
  • Längere Betreuungszeiten in KiTas. Grundsätzlich sollte eine Vollzeitarbeit möglich sein und nicht durch die zu kurze Betreuungszeit der KiTa ausgebremmst werden.
  • Einen besseren Betreuungsschlüssel in Kindergärten: Für mehr ErzieherInnen in den Gruppen.
  • Weniger Kindergarten-Schließzeiten. Für die Wochen der Eingewöhnung und die Besuche beim Arzt (U-Untersuchungen, Impfungen) nehmen Eltern bereits viele ihrer Urlaubstage. Sie schaffen es kaum, dann noch zusätzlich mehrere Wochen ohne Kinderbetreuung zu überbrücken, aber eine alternative Betreuung wie eine Ferienfreizeit ist für kleine Kinder natürlich auch noch nicht möglich.
  • Gleiches Elterngeld für alle. Für die gleiche Leistung sollen die einen Eltern derzeit mit 300 € auskommen und die anderen mit 1800 €. Ich wünsche mir ein gleiches Elterngeld für jeden, der sein Baby versorgt.
  • Die Möglichkeit für Homeoffice. 
  • Eine größere Akzeptanz von Teilzeitstellen.
  • Eine bessere Bezahlung von Hebammen, ErzieherInnen und LehrerInnen. Unsere Kinder werden schließlich nicht nur beaufsichtigt, sondern auch gefördert, bespielt, gepflegt, erzogen und vieles mehr. Mit viel Liebe und Engagement. (DANKE!)
  • Förderung der Familien (Familiensplitting statt Ehegattensplitting).
  • Eine individuelle Entscheidung darüber, wann ein Kind schulfähig ist. Wir sollten die Kleinen nicht in die Schule stecken, nur weil sie vor einem bestimmten Tag geboren worden sind.
  • Betreuungsplätze für alle Kinder in der Nachmittagsbetreuung an Grundschule.
  • Kostengünstige Ferienangebote / Ferienfreizeiten für SchülerInnen.
  • Eine Entschlackung des G8-Lehrplans.
  • Darüber hinaus: Mehr Spielplätze und Familientreffpunkte.
  • Barrierefreie Bus- und Bahnsteige und mehr Platz für Kinderwagen in den öffentlichen Verkehrsmitteln.
  • Wenn ich schon dabei bin: Breitere Radwege für sicheres Fahrradfahren mit Anhängern und Lastenrädern.
  • Größere Akzeptanz für Kinder im öffentlichen Raum. Kinder gehören (fast) überall hin. In den Supermarkt, ins Schwimmbad, ins Café, in den Bus, ins Museum und so weiter.
  • Kursangebote am Wochenende: Berufstätige Eltern wollen auch mal mit ihren Kindern zum Babyschwimmen gehen oder an einem Pikler-Kurs teilnehmen.